Bambus Willumeit Kopfbild

Keine Angst vor großem Bambus!

Phyllostachys, Pseudosasa, Indocalamus und selbst auch Bashania lassen sich mit geeigneten Rhizomsperren eingrenzen.

Alle ausläufertreibende Bambuspflanzen sollte man in einem normalen Garten nur mit Rhizomsperren einpflanzen. Wir verwenden hierfür ausschließlich HD PE (High Density Polyethylen) Bahnen in der Stärke 2 mm. Diese Plastikbahnen gibt es in 70 cm und ein Meter Breite. Für die meisten Bambusarten sind 70 cm ausreichend. Diese Bambussperren sind seit rund 20 Jahren bewährt und erprobt. Um Bambuspflanzen für viele Jahre sicher einzusperren muss eine Bambusrhizomsperre sorgfältig geplant werden. Zuerst sucht man sich eine Bambusart aus, die den entsprechenden Zweck erfüllen soll. (Hecke, Sichtschutz, Hintergrund, Solitärpflanze usw.) Dann legt man die Fläche im Garten fest, die dieser Bambus einmal einnehmen soll. Legt man einen Gartenschlauch oder eine Schnur um diese Fläche, so kann man sich das besser vorstellen und gleichzeitig kann man später die Schnur oder den Gartenschlauch messen. So hat man gleichzeitig den Materialbedarf für die Sperre ermittelt. Gewisse Mindestgrößen sollten eingehalten werden. Bei den kleineren Bambuspflanzen 1-2 qm und größer, bei den größeren ab 6 qm. Sperren die einfach um den Erdballen der Bambuspflanzen gelegt und dann eingegraben werden, sind definitiv zu klein!

Die Bambussperre sollte immer fünf bis sieben Zentimeter über das umgebende Erdniveau hinausragen. Bambusrhizome überwachsen sonst die Sperren unbemerkt.

Rhizomsperren sollten mit den passenden Verschlüssen versehen sein. Wir verschließen die Sperren inzwischen indem wir die Außenseiten der Sperre aneinander führen und den Verschluß innerhalb der Sperre anbringen. Das ist die sicherste Methode. Rhizomsperren die nur überlappt oder gar an einer Seite ganz offen sind, sind nicht sicher.

Rhizomsperren sollten niemals für Wasserleitungen oder Kabel durchbohrt werden! (Ja, so etwas gibt es!)

Mörtelkübel und große Pflanzcontainer sind immer nur für kurze Zeit zu empfehlen. Sie sind meist zu klein, werden von Bambusrhizomen gesprengt oder reißen nach ein paar Jahren weil sich die Weichmacher im einfachen PE (Polyethylen) verflüchtigt haben. Eingegraben werden sie zu kleinen Zeitbomben.

Zu Guterletzt: Jede Rhizomsperre sollte einmal pro Jahr kontrolliert werden. So kann man schnell eingreifen wenn der Bambus doch einmal die Sperre überwunden hat. Wir bieten als Service den Einbau der Sperren an. Auch schon eingewachsene Bambusse lassen sich später noch eingrenzen. Das ist allerdings mit einem erhöhten Aufwand verbunden.